Der erste Schritt - Webseite indizieren lassen
Erinnert man sich an den ersten Abschnitt zurück, geht es zunächst darum, von der Suchmaschine bei Eingabe einer bestimmten Suchphrase ausgewählt zu werden. Eine alte Weisheit sagt, dass man an der Lotterie teilnehmen muss um zu gewinnen. Der erste Schritt der Suchmaschinenoptimierung, sollte darauf abzielen, möglichst viele oder alle Unterseiten der eigenen Webseite bekannt zu machen.
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Um zu erfahren, wie viele Seiten der Webseite im Index der Suchmaschine aufgenommen wurden, verwendet man eine bestimmte Abfragesyntax im Suchfeld. In fast allen Suchmaschinen benutzt man dafür: site:www.meine-domain.de (vorher natürlich durch die eigene Domain ersetzen). Als Ergebnis sieht man dann, wie viele Seiten bereits durch den Crawler besucht wurden.
Der schlimmste Fall tritt ein, wenn nicht eine einzige Seite zurückgegeben wird. In diesem Fall kann man entweder davon ausgehen, dass die Webseite durch die Suchmaschine bestraft und gänzlich aus dem Index verbannt wurde oder noch nie besucht wurde. Handelt es sich um eine brandneue Webseite, kann man davon ausgehen, dass die Seite noch unbekannt ist. Erst wenn andere Webseiten auf eine neue Webseite verlinken, wird der Suchmaschinen Crawler diese besuchen. Existiert die Webseite jedoch bereits sehr langer Zeit, kann eigentlich nur vom schlimmsten Fall ausgegangen werden. In diesem Fall kann man nur noch versuchen, die Ursache zu finden, das Problem zu beheben und anschliessend einen Antrag auf Wiederaufnahme zu stellen. Das Ganze ist allerdings ein sehr langwieriger Prozess und kann mehrere Monate dauern.
Befinden sich keine oder nur wenige Seiten der eigenen Webseite im Index, gilt es den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern. Das geht am besten, indem anderen Webseiten auf die Eigene verlinken. Dadurch wird nicht nur die eigene "Authority" gesteigert, sondern auch dafür gesorgt, dass der Spider der Suchmaschine öfters vorbeischaut und mehr Seiten in den Index aufgenommen werden.
Wie oft der Suchmaschinen Spider die Webseite besucht, lässt sich am besten aus den Logfiles ablesen. Jeder Suchmaschinen Spider hinterlässt nämlich seine eigene Kennung. Die Kennung steht bei einem Suchmaschinen Crawler im Feld "User Agent" beim Seitenaufruf. In diesem Feld übermitteln "menschliche" Besucher normalerweise welchen Internet-Browser sie verwenden. Anstelle von "Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 5.5; Windows NT 5.0)" hinterlässt der Google Crawler die Bezeichnung "googlebot" an dieser Stelle. Der Yahoo! Spider nennt sich "Slurp" und der MSN Crawler kann durch "msnbot" identifiziert werden.
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