Wer klickt wo?

Nachdem man die Motivationen seiner Besucher kennt, kann man geeignete Titel, Überschriften und Texte für seine Seiten erstellen. Die Entscheidung darüber, ob man über einen bestimmten Suchbegriff Besucher erhält, hängt zum einen davon ab, ob man es auf die ersten drei Seiten im Suchergebnis schafft. Doch auch auf Seite zwei oder drei wird es schwer. Das Suchverhalten der Nutzer hat sich in den letzten Jahren verändert. Wird der Benutzer von den gefundenen Treffern auf der ersten Ergebnisseite nicht zufrieden gestellt, gibt er lieber einen neuen, spezielleren Suchbegriff ein, statt zu blättern. Das Verhalten lässt sich darauf zurückführen, dass man modernen Suchmaschinen wie Google inzwischen zutraut, die besten Ergebnisse auf der ersten Seite zu plazieren.

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Wer auf Seite eins steht, muss durch guten Title und Textschnipsel und über die Motivation des Suchenden, zum Klick verleiten. In einer Umfrage der Cornell Universität, haben 44 Prozent der Befragten angegeben, dass sie über den Textschnipsel auswählen, welchen Treffer sie anklicken. Bei der Title Zeile waren es 30 Prozent und 21 Prozent entscheiden über die URL. Die restlichen Prozent entfallen auf andere Faktoren.

Leider ist das Spiel nach dem Klick auf den Suchergebnis-Treffer noch nicht gespielt. Wer dem Nutzer nicht geben kann, wonach er sucht, dem nutzt die beste Suchmaschinenoptimierung nichts, um die Ziele zu erfüllen, die mit der eigenen Webseite verfolgt werden. Normalerweise entscheiden Besucher innerhalb von weniger als 10 Sekunden, ob die gefundene Webseite ihre Motivation befriedigt. In der Regel erwarten Nutzer auf der Zielseite:

  • die exakten Suchbegriffe in der Überschrift oder einer anderen guten Plazierung
  • Bilder aus dem Themenbereich des Suchbegriffs
  • weitere Informationen ("der Informierende")
  • Preise, Features, Links oder sonstige Inhalte ("der Handelnde")


  • - Wie Suchmaschinennutzer vorgehen
    - Wer klickt wo?


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