Websites promoten
Im Internet werden jeden Tag Millionen von Euro umgesetzt. Längst hat sich das Internet als eigenständiger Markt etabliert und gilt als einer der Zukunftsmärkte. Mit der Popularität des Internets als Werbe-, Verkaufs- und Serviceplattform steigt allerdings auch die Menge an Anbietern, die mittels Internetpräsenz auf Kundenfang gehen.
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Das macht es vor allem für kleine Unternehmen schwer, der Konkurrenz stand zu halten! Oft fehlt das nötige Know-how und es ist nicht genug Startkapital vorhanden um genügend Besucher auf die Webseiten zu locken und sie für die angebotenen Services und Informationen zu begeistern. Eines sieht man immer wieder: Egal wie gut man eine Idee ausfeilt und egal wie gut man sich in einem Marktsegment etabliert, schnell wird es jemanden geben der mehr Know-how und mehr Startkapital aufbringt und somit seinen Vorteil ausbaut um effektiver auf Besucherfang zu gehen.
Dieser Bericht soll die wichtigsten kostenlosen Werbearten im Internet darstellen (abgesehen von den Suchmaschinen) und kleinen Unternehmen (bzw. Privatpersonen) einen Überblick vermitteln, wie man (selbst mit geringen finanziellen Mitteln) Besucher für die Homepage gewinnen kann um so den Webauftritt etwas populärer und effektiver zu machen!
1). Grundlegendes: Warum ein Besucher noch lange kein Kunde ist!
Der Zusammenbruch des neuen Markts hat eins gezeigt: Auch im Internet kann man mit dem Bau von Luftschlössern kein Geld verdienen! Die Überheblichkeit, mit der um die Jahrtausendwende noch etliche Firmen den Markt betreten haben, um sich ihren Teil vom großen "E-Commerce Kuchen" abzuschneiden ist längst verstummt.
Die Tatsache allerdings, dass sich mittlerweile Ernüchterung breit macht, ist nicht damit gleichzusetzen das die Umsatzzahlen des Internets zurückgehen und Unternehmen im Internet keine Geschäfte mehr machen. Ganz im Gegenteil: Die Umsätze sind steigend und immer mehr Internetuser sind heute dazu bereit im Internet einzukaufen und ihre Geschäfte online abzuwickeln. Doch eins hat sich im Gegensatz zum "Internet-Hipe" am Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts geändert: Längst reicht es nicht mehr aus nur eine einfache Webseite im Internet zu betreiben, sich bequem in seinen Sessel zu setzen und zuzusehen, wie die User einem die Produkte unter den Fingern wegreißen.
Vielmehr hat sich die Situation im Internet "normalisiert". Sie hat sich den Begebenheiten des bekannten ökonomischen Verhaltens angepasst und das heißt vor allem: Ohne bodenständige Konzepte geht auch hier gar nichts. Wer einfach nur eine Webseite betreibt, sie in ein paar Suchmaschinen einträgt und hofft am nächsten Tag durch Werbeeinblendungen Millionär zu sein, der wird böse enttäuscht werden.
Bevor man sich heute im Internet präsentieren will, sind kreative Ideen, ausgeklügelte Marketingkonzepte und passende Werbestrategien auszuarbeiten. Deshalb sollten Sie also frühzeitig damit anfangen sich zumindest mal mit einem Paper in eine ruhige Ecke zu setzen, um zu überlegen "Was soll eigentlich meine Webseite bewirken?".
Zu solchen Überlegungen gehört (nach dem man sich selber im Klaren darüber ist, was man eigentlich anbietet) vor allen Dingen auch die Klassifikation der Zielgruppe. Eine Aussage wie "Meine Seite wird von Frauen im Alter von 18 - 45 Jahre besucht, ab und zu verirrt sich auch ein Mann auf meine Seiten" wird Ihnen nicht viel bringen. Überlegen Sie sich daher genau was Sie anbieten und wen Sie ansprechen wollen. Grenzen Sie diese Zielgruppe soweit wie möglich ein und schreiben Sie dies nieder.
Über eins müssen wir uns im Klaren sein: Kein Besucher kommt um Bilder von Ihnen und ihrem Auto zu sehen (es sei denn Sie sind ein Top Modell, aber ich glaube das können wir getrost ausschließen). Das soll heißen: Die Inhalte einer Webseite geben an, wie die Besucher zu Ihnen stehen werden. Jeder User des weltweiten Datennetzes kommt mit einer Aufgabe oder mit einem Ziel in die Datenleitungen. Sei's weil er etwas kaufen möchte, weil er Informationen sucht oder weil er einfach nur unterhalten werden möchte! Die Inhalte und der Aufbau einer Webseite entscheiden letztendlich über den Umsatz des Webmasters und daher sollten Webseiten gepflegt werden.
Pflegen Sie die Inhalte Ihrer Seiten und pflegen Sie das äußere Erscheinungsbild Ihrer Seiten: Hier liegt das eigentliche Kapital einer Webseite. Achten Sie darauf eine Seite so zu gestalten, dass der User sich auf ihr wohl fühlt und das der User sich zu recht findet. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Seite so klar strukturiert ist, dass jeder User den Durchblick hat und die (oben genannten) Aufgaben - wegen denen er im Netz ist - ausführen kann.
Hier greift ein ganz wesentlicher Satz, der von vielen Webseitenbetreibern leider all zu oft vernachlässigt und unbedacht bleibt: Ein Besucher ist noch lange kein Kunde!! Die Zahl, die Ihr Counter anzeigt ist ein (vergleichsweise) schlechtes Instrument um den Erfolg einer kommerziellen Seite zu messen. Ein paar tausend Views am Tag kann jede Seite haben, in dem der Webmaster ganz einfach günstige Werbepopups bucht und hier seine Seite einblenden lässt, doch bringt ihm das was? Bringen ihm Besucher etwas, die vielleicht sogar genervt sind "weil wieder ein Fenster aufgepoppt ist"?! Nein, natürlich nicht.
Ein viel entscheidenderer Faktor um den Erfolg einer Internetseite zu messen ist die sogenannte "Conversion Rate"! Hiermit bezeichnet man den Prozentsatz der Besucher, die tatsächlich auch zu Kunden werden. Was die Conversion Rate angeht, sieht's im Internet immer noch sehr düster aus. Es ist gerade zu erschreckend, wenn man hört dass lediglich 30% aller Shoppingversuche im Internet erfolgreich sind. Die restlichen 70% scheitern, weil Besucher nicht die richtigen Produkte finden, weil unzureichende oder fehlerhafte Informationen vorliegen, weil die Zahlungsmöglichkeiten ungenügend sind oder weil dem Benutzer ganz einfach das Vertrauen in die Webseite fehlt! Das heißt rein theoretisch ließen sich (bei effizienter und benutzerfreundlicher Gestaltung der Internetangebote) bis zu 70% mehr Umsatz einfahren - und das vollkommen ohne Werbung, einfach nur dadurch das Angebote an die Benutzer angepasst werden!!
Viele Leute gehen mittlerweile lieber in große Läden, wenn Sie einkaufen. Anstatt die Jeans in einer Boutique zu kaufen, gehen Sie zu einem großen Discounter! Sie fragen sich, was das mit dem Thema zu tun hat? Ganz einfach: Hier können wir eine gute Parallele zum Internet ziehen um auf ein weiteres Problem für Webmaster aufmerksam zu machen! Wenn ich in einen kleinen Laden gehe, dauert es oft nur wenige Sekunden bis der erste Verkäufer wie eine Fliege an mir klebt und mir versucht irgendwas zu verkaufen - viele Leute gehen genau deswegen zu großen Ketten. Hier können Sie in Ruhe gucken, vergleichen und ohne Gesichtsverlust den Laden verlassen (ohne etwas zu kaufen). Im Internet ist das ähnlich! Auf den meisten Seiten ist ein Besucher nicht mehr als ein Zählerstand des Counters. Wir wissen nichts über unsere Besucher und wir wissen nichts über seine Eigenschaften, Vorlieben und Interessen: Er ist anonym und gerade einmal ein Klick von allen potentiellen Konkurrenten entfernt, die sich mit Ihnen im Internet präsentieren.
Nicht umsonst geistern seit Jahren Begriffe wie "Customer Relation Management" und "personifizierte Webangebote" durch einschlägige Fachbücher. Die Hauptaussage ist immer wieder die gleiche: Die bunte Verpackung zu einem Produkt alleine reicht nicht mehr! Der Kunde muss im Vordergrund stehen und seine Bedürfnisse müssen erfüllt sein!
Für mich ist das einer der wichtigsten Faktoren was "Business" im Internet angeht. Das ist auch der Grund, warum ich hier so abschweifend berichte und mich etwas vom Thema distanziert habe. Doch kommen wir zurück zu: Werbung und Promotion!
2). Besucher tauschen
Besuchertauschsysteme basieren auf der Idee, dass der Webmaster einer Seite eine Menge von anderen Seiten anschaut, mit diesen Seiten in Kontakt kommt, sich kurz mit ihnen beschäftigt und letztendlich Interesse an diesen Seiten gewinnt. Als Gegenleistung für sein Interesse an einer Seite bekommt er die Möglichkeit, seine eigene Seite im System einzublenden und somit andere Besucher auf seine Seite aufmerksam zu machen.
Technisch wird das ganze oft so umgesetzt, dass man sich bei den Anbietern anmeldet und zu den persönlichen Daten die URL zu seiner Seite hinterlegt. Im Mitgliederbereich findet man dann einen Link zu einem kleinen Tool welches die Seiten anderer Mitglieder (zufällig) einblendet. Man betrachtet die Seiten der anderen Mitglieder für einen bestimmten Zeitraum (z.B. 30 Sekunden je Seite) und für jede Seite, die man angeschaut hat (und wo der Countdown von 30 auf 0 zuende gegangen ist) erhält man Einblendungen gutgeschrieben. Manchmal liegt hier das Verhältnis von angeschauten zu eingeblendeten Seiten nicht bei 1:1, sondern bei 10:9 oder ähnlich, dies wird als "Ratio" bezeichnet (also für 10 angeschaute Seiten, kann ich meine Seite bei 9 anderen Usern einblenden).
Die Nachteile dieses Systems liegen auf der Hand: Man bekommt zwar eine Vielzahl von Hits wenn man effektiv am System teilnimmt und Engagement zeigt, doch die Qualität dieser Besucher ist in Frage gestellt. In meinen Augen handelt es sich hierbei auch nicht um "getauschte" Besucher, sondern viel mehr um "getauschte Hits". Mit dem Begriff "Besucher" verbinde ich immer jemanden, der aus eigenem Interesse auf eine Seite gelangt und sich hier für den Inhalt interessiert. In diesem Fall werden aber die meisten Leute das Tool zum Anzeigen von Seiten in den Hintergrund klicken und es gibt sicherlich auch die eine oder andere Möglichkeit so ein System zu hintergehen. Die wenigsten Teilnehmer eines solchen Systems werden wirklich ernsthaftes Interesse an den eingeblendeten Seiten zeigen und selbst wenn Sie es tun, die Zeit reicht oft nicht dazu aus um ein Bookmark zu setzen oder um sich zu merken wie die Adresse dieser Seite lautet.
Die meisten Anbieter vergeben mittlerweile eine gewisse "Startpunktzahl", die Ihnen das Werben erleichtern soll - Sie bekommen also schon bei der Anmeldung am System einige Seiteneinblendungen gutgeschrieben. Je höher die Anfangseinblendungen sind, desto besser ist das natürlich für Sie. Wenn Sie an Besuchern interessiert sind, die sich länger mit Ihrer Seite beschäftigen, ist natürlich eine höhere Einblendungszeit Ihrer Seiten interessant. Hier haben die Teilnehmer länger die Möglichkeit, sich mit den Seiten auseinander zu setzen (allerdings müssen auch Sie dann die anderen Seiten länger betrachten).
Vor allem demjenigen, der darauf aus ist seinen Counterstand hochzutreiben (vielleicht um anderen Leuten besser Werbung auf der eigenen Seite verkaufen zu können), für den dürfte dies eine gute und interessante Werbemöglichkeit sein, doch echte Kunden wird man hier wahrscheinlich nur sehr schwer gewinnen können!
3). Mails tauschen
Ein weiteres PR-Mittel sind sogenannte Mail-Tausch-Systeme. Auch hier melden Sie sich mit Ihren Daten an. Sie bekommen Werbeemails der anderen Teilnehmer, die Sie mit einem Linkklick (der Link ist in den Werbeemails vorhanden) bestätigen. Beim Linkklick wird die beworbene Seite eingeblendet und auch hier müssen Sie die beworbene Seite einige Sekunden anschauen um Punkte gutgeschrieben zu bekommen. Die gewonnenen Punkte können Sie dann wieder in eigene Werbemails einlösen.
Das System ist eigentlich schon etwas sinnvoller, denn hier wird Werbung per Email mit einem Besuchertausch verbunden. Der Werber hat gleich doppelt die Möglichkeit zu werben (nämlich durch das Einblenden von Werbetexten und durch das Einblenden der Webseiten). Allerdings wird es auch hier oft so sein, dass die Teilnehmer den Bestätigungslink klicken (ohne den Werbetext gelesen zu haben) und die Seite dann in den Hintergrund verfrachten, bis die Zeit abgelaufen ist.
Einige dieser Mailtausch-Systeme bieten ein interessantes Bonuskonzept (wo zum Beispiel alle x getätigten Einblendungen ein Link erscheint mit dem man den Jackpot knackt und weitere Punkte auf seinem Konto gutgeschrieben bekommt). Das fördert sicherlich das Interesse der Teilnehmer am Programm und sorgt dafür, dass man vielleicht mal öfter auf die eingeblendeten Seiten schaut. Auch hier gibt's oft eine Start-Punktzahl, die dann in Werbemails umgewandelt werden kann.
4. Der klassische Weg: Banner-, Button-, Popup- und Linktausch
Den Banner- und Linktausch gibt es so lange, wie es das Internet gibt und für mich ist es immer noch einer der besten Wege um günstig an neue (und interessierte) Besucher zu kommen. Das System ist einfach: "Du blendest einen Link zu meiner Seite ein und ich blende einen Link zu deiner ein".
Schon seit langem gibt es eine ganze Menge von Anbietern, die solche Systeme bereitstellen. Doch am Besten ist immer noch der private Linktausch! Suchen Sie sich einfach eine Hand voll gut gemachter Websites, die den gleichen Themenbereich abhandeln wie Sie es tun und kontaktieren Sie den Webmaster, ob er nicht Interesse an solch einem Linktausch hätte. Schnell werden Sie sicher geeignete Partner finden. Achten Sie dabei ein bisschen darauf, an welcher Stelle die Links eingebunden werden. Wenn Sie selber eine gut besuchte Seite haben, sollten Sie nicht gerade den Link einer schlecht besuchten Seite auf der Startseite ihrer Homepage einblenden (das lohnt sich einfach zu wenig für sie).
Allerdings können Besucherunterschiede (und somit die Qualität der eingeblendeten Links) durch verschiedene Einblendepositionen beseitigt werden. Wenn Ihre Seite nicht ganz so gut besucht ist, blenden Sie den Link zur Partnerseite einfach auf der Startseite ein, während Ihr Partner den Link auf einer seiner Unterseiten platziert (die etwa die gleiche Menge an Views hat wie Ihre Seite). So sind auch Partnerschaften möglich, wenn Ihre Seite noch klein ist.
Ein Link-, Button- oder Bannertausch bietet gerade für kleine Webseiten gute Möglichkeiten. Die Besucher, die durch einen Klick auf ein Banner oder einen Link kommen, sind interessierter und somit wertvoller als die Besucher, die z.B. über einen Besuchertausch kommen. Sie rufen ja ihre Seiten schließlich freiwillig auf.
Wenn ich (persönlich) eine Seite gestalte, dann plane ich immer schon irgendwo etwas Platz mit ein um Links zu Tauschpartnern aufnehmen zu können. Diese sind dann meist auf allen Seiten sichtbar und werden so platziert, dass sie auch gesehen werden können. Das macht den Werbeplatz interessanter und wertvoller für meine Partner, so dass ich eher in der Lage sein werde Partner zu finden!
Übrigens, bei Bannern können Sie davon ausgehen dass etwa 1-3% der Besucher auf Ihr Banner klicken (wenn dies an entsprechend geeigneter Stelle eingeblendet wird). Bei Buttons dürfte dieser Wert etwas geringer sein und noch etwas geringer ist er wohl beim Linktausch. Allerdings nehmen Links auch nur wenig Platz weg, so dass Sie viele Tausch-Partnerschaften eingehen können und mögliche Nachteile durch die Masse ausgleichen.
Wenn Sie einen Tauschpartner gefunden haben, schicken Sie ihm am Besten gleich den kompletten HTML-Code des Links oder Banners per Email zu. So können Sie steuern welcher Text über dem Link ist und wie der Link grafisch dargestellt wird.
Wie bereits erwähnt gibt es viele Anbieter, die sich das Prinzip des Link- / Banner-/ Buttontauschs (und auch für den Popuptausch gibt es Anbieter) zu Nutze gemacht haben. Hier können Sie sich anmelden und mit Ihren Daten zusammen einen Banner oder einen Button eintragen. Für jede Einblendung die Sie auf Ihrer Seite tätigen erhalten Sie Punkte gutgeschrieben. Diese können Sie dann wiederum in Einblendungen auf anderen Seiten investieren auch hier gibt's normalerweise ein Verhältnis (zum Beispiel 10 Banner auf Ihren Seiten eingeblendet = 9 Einblendungen ihres Banners auf anderen Seiten. Dieses Verhältnis wird oft als Ratio bezeichnet). Wenn bei der Einblendung eines Banners auf Ihrer Seite zusätzlich auf das Banner geklickt wird erhalten Sie oft zusätzliche Punkte gutgeschrieben. Auch bei diesen Systemen gibt es meist einige Startpunkte, die Sie in echte Bannereinblendungen umwandeln können.
Besonders bei diesen Systemen sollten Sie darauf achten ein System zu wählen, dass eine genaue Einordnung der Zielgruppe zulässt. Es sollte also für Sie die Möglichkeit geben auszuwählen auf was für Seiten Ihr Banner eingeblendet wird ("Pc-Spiele", "Kostenloses" ...). Je genauer Sie die Zielgruppe im System klassifizieren können, desto effektiver wird das Banner werden.
Achten Sie weiterhin darauf, dass der Anbieter nicht jedes Banner oder jeden Button zulässt. Wenn ein Anbieter alle Links und Banner überprüft bevor er sie im System frei schaltet, können Sie ein Stückchen sicherer sein das auf Ihren Seiten kein Mist eingeblendet wird, der hinterher Ihrem Image schaden könnte. Trotzdem gilt auch hier: Machen Sie am Besten irgendwie darauf aufmerksam, das sich hinter dem Banner kein Content der Seite verbirgt, sondern der eines externen Partners.
6. Linklisten / Toplisten ...
Der Hauptgrund, warum viele Menschen im Internet surfen ist immer noch die Informationsbeschaffung. Irgendwie muss man aber ja an die Informationen herankommen und das führte zu der verstärkten Bildung von Webkatalogen, Portalen und Linklisten.
Wie in einem Branchentelefonbuch werden hier eine Menge von Werbeeinträgen (Links, Überschrift, kurze Beschreibung ...) gelistet und Besucher, die Informationen aus einem Themenbereich haben wollen, können hier eine ganze Vielzahl von Anbietern mit wenigen Klicks finden. Oft ist der Eintrag in solche Linklisten kostenlos. Der Anbieter verdient hier durch das Einblenden von Werbung und Besucher nehmen das Angebot gerne an um hier zu stöbern und den einen oder anderen interessanten Link zu klicken.
Machen Sie sich also die Mühe und gucken Sie, ob es nicht einige Webkataloge oder Linklisten gibt, in denen ein Link und eine kurze Beschreibung Ihrer Seite passen könnte. Tragen Sie sich überall wo's geht kostenlos ein. Jede Linkeinblendung zählt und jede Linkeinblendung könnte zu einem neuen Besucher (oder gar zu einem neuen Kunden) Ihrer Webseite werden. Da die Besucher freiwillig auf die Links klicken und wahrscheinlich genau nach den Informationen Ihrer Seite suchen, sind Hits die über solche Linklisten generiert werden als sehr wertvoll und qualitativ anzusehen. Also: Je mehr Einträge Sie machen, desto besser! Achten Sie hierbei darauf, dass Sie nach Möglichkeit keine Gegenleistungen erbringen müssen (stellen Sie sich mal vor, sie tragen sich in 20 Linklisten ein und müssten zu jeder ein Banner auf der Startseite postieren). Lesen Sie daher die Regeln und Bedingungen des Anbieters genau.
Toplisten bauen genau auf solche Einblendungen von Bannern oder Popups. Hierbei handelt es sich um dynamische Listen. Den Punkt an dem Ihr Banner (oder ihr Link) in solchen Listen eingeblendet wird, bestimmen Sie selbst: Je mehr Besucher (von Ihnen aus) auf die Liste kommen, desto höher oben ist Ihr Link angesiedelt und je höher, desto besser. Da auch alle anderen teilnehmenden Seiten auf die Liste verweisen kommt eine Vielzahl von unterschiedlichen Besuchern auf die Topliste und klickt sich hoffentlich gleich weiter auf eine andere Seite der Liste (je weiter oben eine Seite steht, desto größer ist also die Chance hier Klicks abzubekommen). Leider machen diese Toplisten oft Popupeinblendungen zur Pflicht und es gibt immer mal wieder jemanden, der mit Hilfe von Tools und ähnlichen Dingen das System missbraucht (und so zum Beispiel künstliche Besuche auf die Toplist generiert um weiter oben zu stehen). Daher wirken viele Toplisten unseriös und Toplisten haben im Allgemeinen einen eher schlechten Ruf.
7. Überall werben ...
Lassen Sie sich nicht die Chance entgehen, überall auf Ihre Webseite aufmerksam zu machen. Jeder Eintrag ins Gästebuch (den Sie mit Ihrem Link hinterlegen) und jedes Posting in einem Forum (in dessen Signatur der Link zu Ihrer Webseite steht) kann dazu beitragen, dass neue Besucher auf Ihre Webseiten kommen.
Posten Sie daher öfter mal in Foren und erwähnen Sie nebenbei Ihre Adresse (zum Beispiel über die Signatur). Achten Sie dabei aber immer darauf, dass Sie keinen Schwachsinn oder nur "Spam-mäßige" Beiträge posten, die keine andere Information als den Link zu Ihrer Webseite enthalten. Posten Sie stattdessen in Communities, die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen wie Ihre Seite, schreiben Sie informative Beiträge und geben Sie als Hinweis auf weitere Informationen Ihren Link an. So werden sich sicher einige interessierte Benutzer finden lassen.
Auch die Signatur in Emails sollte Ihren Link enthalten. Immer wenn Sie eine Email schreiben machen Sie so auch automatisch gleich ein bisschen Werbung.
8. Der Rest ...
Wenn Sie einen Anbieter nutzen um Werbung zu schalten (Beispielsweise einen Mailtauschanbieter), achten Sie immer auf die sogenannten Mediadaten. Hier entnehmen Sie statistische Werte des Systems und können zum Beispiel gucken, wie viele User angemeldet und aktiv sind oder welcher Zielgruppe diese User zugehören. Ein System mit nur 10 angemeldeten Usern kann ihnen noch so hohe Einblendungsraten und ein noch so tolles Startguthaben versprechen: Wenn sich nur 10 Leute angemeldet haben, werden Sie nicht mehr als 10 Leute für Ihre Seiten gewinnen können!
Bei jeder Art von Werbung sollten Sie darauf achten, dass Sie ihre Zielgruppe ansprechen und befriedigen. Wenn Sie auf Ihren Seiten Kochrezepte und ihren hausgemachten Pflaumenkuchen anbieten, wird das Einblenden von Werbung auf einer Seite für PC Spiele vielleicht nicht so effektiv sein, wie das Einblenden auf anderen Seiten mit gleicher Zielgruppe (Aber wer weiß, vielleicht lieben ja Gamefreaks Ihren Pflaumenkuchen?).
Achten Sie auch beim Ausarbeiten der Werbemittel (z.B. der Werbebanner) darauf, dass Sie die Bedürfnisse der Zielgruppe befriedigen. Grundsätzlich ist zu sagen das größere Schriften, auffällige Farben oder Bilder immer schneller wahrgenommen werden. Schreiben Sie nicht zu viel Text. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Bilder die aussehen wie Formularelemente könnten den User eventuell eher dazu bewegen mal auf ein Banner zu klicken. Auch Animationen ziehen die Blicke auf sich. Aber, das Banner darf auch nicht zu viel Speicherplatz wegnehmen, denn sonst werden Sie ggf. von manchen Systemen ausgeschlossen (oft gibt's Beschränkungen derart: Ihr Werbebanner darf nicht mehr als 12 KB haben) oder das Laden des Banners dauert so lange, das der Besucher schon die nächste Unterseite aufgerufen hat und Ihr Banner noch gar nicht zu Gesicht bekommen hat.
Aller Anfang ist schwer: Beim kostenlosen Werben im Internet gilt dieser Leitsatz ganz besonders. Es ist nicht einfach eine Webseite bekannt zu machen, aber wenn man erst mal eine gute Seite hat und einige Besucher gewinnen kann, dann wird's meist irgendwann leichter, da viele Besucher Ihre Seite per Mundwerbung weiterempfehlen. Es spricht sich dann immer schneller rum, das man auf Ihren Seiten gute Inhalte findet: Pflegen Sie also Ihre Inhalte und das Aussehen Ihrer Seite um auch in Sachen Mundwerbung das Optimum zu erreichen! Zur Unterstützung der Mundwerbung können auch "Empfehlungsscripte" auf den Seiten gut sein. Hier kann der User über ein Formular direkt eine vorgefertigte Empfehlungsemail an Freunde und Bekannte senden.
Vergessen Sie außerdem nicht sich um die Kundenbindung zu kümmern! Besucher die wiederkommen und Ihnen treu sind, sind unersetzlich und eine gute Webseite zeichnet sich unter anderem dadurch aus, wie viele Besucher "wiederkommen". Ein gutes Mittel zur Kundenbindung ist die Newslettertechnik, mit der Sie sich in regelmäßigen Abständen immer mal wieder in den Briefkästen Ihrer Besucher bemerkbar machen!
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